
NewsCloud Content vom 10.03.26 01:00 Uhr
So gut wie beendet soll der Iran-Krieg sein. Das hat US-Präsident Trump in einem Interview gesagt. Die Iraner hätten keine Marine, keine Kommunikationssysteme und keine Luftwaffe. Mit der Aussage hat Trump den Ölpreis nach dem großen Anstieg der letzten Tage deutlich sinken lassen. Der Preis für Rohöl ist auf rund 89 Dollar gesunken, etwa 30 Euro weniger als noch in der Nacht davor.
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs ist Bundesaußenminister Wadephul für Krisengespräche nach Zypern gereist. Auch dort hatte es einen Drohnenangriff des Irans gegeben. Jan-Henner Reitze berichtet: [-] Deutschland hat in dem Konflikt bisher vor allem eine Zuschauerrolle. Wadephul will das ändern und zumindest erst einmal Solidarität gegenüber Zypern zeigen. Die Insel im Mittelmeer gehört zwar zur EU, aber nicht zur NATO. Als Reaktion auf den iranischen Drohnenangriff verstärken andere Länder wie Spanien oder Frankreich ihre Militärpräsenz im östlichen Mittelmeer. Deutschland plant das bisher nicht. Die Bundeswehr ist aber mit einer Fregatte präsent, formal gesehen unabhängig von der aktuellen Eskalation. [RED Wadephul auf Zypern]
Der Vorschlag der CDU, die Amtszeit des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg mit den Grünen aufzuteilen, ist von diesen deutlich abgelehnt worden. Parteichef Banaszak hat in der ARD von einem guten Witz gesprochen. Der Grünen-Spitzenkandidat Özdemir habe das stärkste Wahlergebnis erzielt. CDU-Landeschef Voigt hat nach der Niederlage seinen Rücktritt angeboten. Den hat der Landesvorstand seiner Partei aber abgelehnt.
Wegen des Iran-Kriegs fliegt der Lufthansa-Konzern bestimmte Ziele in der Region weiterhin nicht an. Die verschiedenen Airlines der Gruppe setzen unter anderem die Flüge nach Dubai und Abu Dhabi bis einschließlich Sonntag aus. Nach Tel Aviv gibt es bis zum 2. April keine Verbindungen. Bereits bis Ende April ist der Flugverkehr in die iranische Hauptstadt Teheran ausgesetzt.
In Nürnberg steht eine größere Evakuierungsaktion an. Weil eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entschärft wird, sollen ab acht Uhr die Gebäude in der Umgebung geräumt werden. Sie ist im Quartier Lichtenreuth gefunden worden. Die Evakuierung betrifft rund 400 Anwohner in einem Radius von 450 Metern.