Die Ökomodellregionen im Chiemgau und Rupertiwinkel stoßen inzwischen auch international auf Interesse: Eine Delegation aus Slowenien hat sich jetzt bei einem zweitägigen Besuch in Bayern über die erfolgreiche Entwicklung des Ökolandbaus informiert.
Und das auch zwischen Chiemsee und Königssee.
Bei diversen Exkursionen standen die Modellregionen „Waginger See–Rupertiwinkel“ und „Hochries–Kampenwand–Wendelstein“ auf dem Programm. Vor Ort wurde den Gästen unter anderem ein Projekt zur arttiergerechten Tierhaltung in der Landwirtschaft vorgestellt. Hier wurde in einem Demeterbetrieb vor 15 Jahren die Anbindehaltung abgeschafft und durch einen zweihäusigen Laufstall ersetzt. Einerseits seien die Tiere seitdem gesünder und geben mehr Milch. Andererseits habe der Landwirt auch weniger Arbeit.
Slowenien will seine Bio-Strategie deutlich ausbauen und sieht Bayern mit seinen Ökomodellregionen dabei als Vorbild.