Das seit Tagen trockene Wetter hat in dieser Woche zum ersten größeren Vegetationsbrand des Jahres geführt. Wie der Kreisfeuerwehrverband Traunstein mitteilt, haben am Dienstagnachmittag etwa 250 Quadratmeter Schilffläche in der Hirschauer Bucht
bei Grabenstätt gebrannt. Die Feuerwehren Grabenstätt und Erlstätt schafften es, das Feuer zu löschen, bevor es weiter um sich greifen konnte.
Der Fall zeigt allerdings laut Kreisfeuerwehrverband, wie schnell Pflanzen oder Pflanzenreste derzeit in Brand geraten können: Nach Tagen ohne Regen seien die Vegetation und die Böden trocken.
Ein Appell der Feuerwehren
„Der Vorfall zeigt, dass trockene Böden, abgestorbene Pflanzenreste und die anhaltend niederschlagsarme Witterung dazu führen, dass sich Brände bereits durch kleinste Zündquellen entzünden können. Dazu zählen beispielsweise weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer oder auch Funkenbildung durch technische Geräte.
Die Bevölkerung wird daher gebeten, erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Verzichten Sie auf offenes Feuer in Wald- und Uferbereichen, entsorgen Sie Zigarettenreste keinesfalls in der Natur und stellen Sie Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras ab. Bereits ein unachtsamer Moment kann erhebliche Schäden für Natur, Tiere und Menschen verursachen.
Im Notfall wählen Sie bitte umgehend den Notruf 112.“ (Quelle: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)