Wie das Traunsteiner Tagblatt berichtet, äußerte die Staatsanwaltschaft Traunstein am gestrigen Donnerstag diese Möglichkeit; Ramsauer äußerte sich zunächst nicht dazu. Nun erklärte er sich dem Bericht zufolge jedoch einverstanden: Gegen die Zahlung

von 3.000 Euro wird das Ermittlungsverfahren eingestellt.

Anlass der Ermittlungen war ein Vorfall auf der CSU-Klausurtagung im Kloster Seeon im Januar: Ramsauer soll laut Staatsanwaltschaft in den abgesperrten Sicherheitsbereich gefahren sein, eine Überprüfung verweigert und beim Rückwärtsfahren einen Polizisten übersehen haben. Dieser soll dadurch Schmerzen am Oberschenkel erlitten haben; die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Gegenüber der dpa sagte Ramsauer im Januar, er könne sich eine Berührung nicht vorstellen. Auch die Situation selbst schilderte der ehemalige Minister anders. Nun wird das Verfahren eingestellt, bevor es zu einem Prozess kommt.

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