Störungen auf Kiesbänken – wie diese in 2025 mit Hinweisschildern versehene Kiesbank – kann zur Revier- und Brutaufgabe führen. In der betreffenden Kiesbank wurden in der Folge keine Nachweise mehr erbracht.


Die stark gefährdeten Vogelarten nutzen die wenigen verbliebenen Kiesbänke an Saalach, Salzach und Berchtesgadener Ache als Brutplätze. Doch genau diese Lebensräume sind zunehmend bedroht: Neben natürlichen Gefahren wie Hochwasser stellen vor allem Störungen durch Menschen ein Problem dar. Bereits aus größerer Entfernung reagieren die sensiblen Tiere auf Spaziergänger, Wassersportler oder freilaufende Hunde – im schlimmsten Fall geben sie ihre Brut auf. Das Landratsamt Berchtesgadener Land ruft daher eindringlich dazu auf, die gekennzeichneten Schutzbereiche nicht zu betreten.

Trotz bestehender Beschilderung kam es demnach in den vergangenen Jahren immer wieder zu Störungen, sodass einzelne Kiesbänke inzwischen als Brutplätze verloren gegangen sind. Nur durch konsequente Rücksichtnahme kann der Bestand der seltenen Kiesbrüter im Landkreis langfristig gesichert werden.

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