Die Angeklagte soll im Sommer vergangenen Jahres mit einem Küchenmesser auf ihren Mann im gemeinsamen Laden in Reit im Winkl losgegangen sein und mit Stößen in Richtung Kopf versucht haben, ihn zu

töten. Der Geschädigte konnte die Stöße zum Teil abwehren, erlitt aber eine lange Schnittwunde am Unterarm und musste im Krankenhaus operiert werden.

Die Angeklagte leidet laut Staatsanwaltschaft an einer Schizophrenie mit Realitätsverkennung, weshalb sie das Unrecht ihrer Tat nicht erkennen habe können. In dem Prozess ab heute handelt es sich um ein Sicherungsverfahren: Das Gericht soll entscheiden, ob die Angeklagte schuldunfähig ist und weiterhin in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht wird.

Die Anklage lautet dabei auf versuchten Totschlag und gefährlicher Körperverletzung im Zustand der Schuldunfähigkeit. Zwei Verhandlungstage sind am Traunsteiner Landgericht angesetzt, die Entscheidung soll kommende Woche fallen.

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