Am heutigen 10. Februar wird bundesweit der Tag der Kinderhospizarbeit begangen. Der Aktionstag soll auf die Situation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzenden Erkrankungen sowie auf die wertvolle Arbeit der Kinderhospize
aufmerksam machen.
Eine wichtige Anlaufstelle in der Region ist die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz mit Sitz in Rosenheim. Von dort aus betreuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jedes Jahr rund 100 Familien in ganz Südostoberbayern – auch in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land. Sie kommen zu den Betroffenen nach Hause, begleiten sie ab der Diagnosestellung und oft auch über den Tod hinaus. Dabei helfen sie bei psychologischen Fragen, in finanziellen und organisatorischen Belangen oder einfach durch Zuhören.
Das Angebot der Stiftung ist für die Familien kostenfrei, finanziert wird es überwiegend durch Spenden. Darauf möchte die Stiftung am heutigen Tag besonders aufmerksam machen – aus ihrer Sicht ein ganz eindeutiger Missstand. Neben hauptamtlichen Mitarbeitern engagieren sich auch viele ehrenamtlich bei der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz und versuchen, betroffenen Familien so gut es geht zu helfen. Sie selbst sehen sich dabei als „Lebensbegleiter“ und appellieren, sich nicht davor zu scheuen, das Angebot wahrzunehmen.