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In Loitersdorf bei Aßling soll ein zehn Hektar großes Moor renaturiert und zum Klimaschutzgebiet werden.

Derzeit kartieren Expertinnen und freiwillige Helfer unter Leitung der Energieagentur Ebersberg heimische Pflanzen und Insekten.

Das Ziel: eine artenreiche Feuchtlandschaft, die pro Jahr bis zu 1,6 Tonnen CO₂ binden kann. Derzeit wachsen dort vor allem Trockenwiesenpflanzen – künftig sollen Arten wie die Sumpfheuschrecke heimisch werden. Im nächsten Jahr beginnt der Umbau: Gräben und Drainagen werden beseitigt, ein Bachlauf wird in Schleifen gelegt, damit sich wieder ein natürliches Feuchtbiotop bildet. Das rund 240.000 Euro teure Projekt wird über Klimazertifikate finanziert, auch Unternehmen wie die Kreissparkasse beteiligen sich. Fachleute hoffen, dass sich das Gebiet bald in ein lebendiges Moor mit hoher Artenvielfalt verwandelt.

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