
Am Landesgericht Innsbruck hat der Prozess gegen ein Elternpaar begonnen, dessen dreijähriger Sohn im Mai 2024 im Bezirk Kufstein an massiver Unterernährung starb.
Die 27-Jährigen Angeklagten bekannten sich vor Gericht schuldig. Der Vater erklärte , sein Verhalten sei unentschuldbar und er bereue die Tat täglich. Die Mutter äußerte sich nicht. Ein Gutachten ergab, dass der Junge stark unterernährt war und nur noch rund vier Kilogramm wog. Der Vater verständigte nach dem Tod die Polizei. Die Geschwister des Kindes – alles Mädchen - wiesen laut Behörden keine Mangelerscheinungen auf.