
Die Bayerische Regiobahn fährt auch künftig auf den Bahnstrecken zwischen München, Salzburg und Kufstein. Das teilte das Bayerische Verkehrsministerium heute mit.
Er sei sehr zuversichtlich, dass die Fahrgäste von der Kontinuität profitieren würden, kommentierte Verkehrsminister Christian Bernreiter die Entscheidung des Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Die Vergabe gilt von 2029 bis 2043. Das sogenannte „Rosenheimer Kreuz“ beinhaltet die drei Linien München – Rosenheim – Salzburg, München – Rosenheim – Kufstein und München – Holzkirchen – Rosenheim. Insgesamt umfasst es rund 4,9 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Bei allen drei Linien bleibt das Angebot in der neuen Vertragsperiode auf dem heutigen Niveau. Das heißt: ein Stundentakt, der montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit teils zu einem Halbstundentakt verdichtet wird. Von Seiten der BEG heißt es, dass die Möglichkeiten bei der Fahrplangestaltung aufgrund der stark ausgelasteten Infrastruktur bereits weitgehend ausgeschöpft sei. Die gestiegene Fahrgastnachfrage werde berücksichtigt, indem mandas erst jüngst erweiterte Sitzplatzangebot im neuen Vertrag dauerhaft festschreibe. Dadurch steige auch die Anzahl der Fahrradstellplätze in den Mehrzweckbereichen, so die BEB. Seit April bestellt die BEG zwischen München und Salzburg längere Züge mit mehr Sitzplatzkapazitäten zur Mittagszeit im Schülerverkehr sowie ganztags an Wochenenden. Die BRB setzt auch künftig die bekannten silber-blauen Flirt-Züge ein. Allerdings werden sämtliche Fahrzeuginnenräume und Außenhüllen vollständig und intensiv gereinigt und aufgefrischt. Insbesondere sollen auch alle Sitz- und Rückenpolster und -bezüge sowie Kopfstützen erneuert werden. Sie sind künftig auch mit kostenfreiem WLAN ausgestattet.